Immer häufiger ist in den Medien von eSport die Rede, doch worum handelt es sich dabei eigentlich genau? Als eSport bezeichnet man allgemeinhin das wettbewerbsmäßige Spielen von Computerspielen. Dies geschieht meist im Rahmen von Ligen oder Turnieren, bei denen es heutzutage in den verschiedenen Spiele-Disziplinen um stattliche Geldbeträge geht, die bis in die Millionen reichen. Um diese Beträge duellieren sich die Spieler je nach gespieltem Titel in klassischen Duellen im eins gegen eins oder in Teams.

Solche Turniere finden sich für eine Reihe von Titeln wieder, von denen die beiden MOBA-Games DotA2 und League of Legends, zu den beliebtesten zählen. Bei diesen Titeln, welche im Team gespielt werden, kommt es vor allem auf das Zusammenspiel, schnelle Reflexe als auch auf die richtige Taktik an um zum Erfolg zu kommen. Hierfür trainieren Profi-Spieler in der Regel dann auch zwischen acht und zehn Stunden am Tag, um auf Dauer international konkurrenzfähig zu bleiben.

Auch in dem Taktik-Shooter Counter-Strike: Global Offensive‚ geht es unter anderem bei den Major-Turnieren der ESL, heute auch um stattliche Preisgelder. Ebenso in Fifa18, wo die Spieler jedoch im eins gegen eins Ihr Können unter Beweis stellen, um sich für den Fifa eWorld-Cup zu qualifizieren. Dieses Turnier wird sogar als offizielles Turnier im Spielkalender des Weltfußballverbandes FIFA geführt. Rund um den Globus sprießen die unterschiedlichsten eSport-Ableger von Sport-Ligen aus dem Boden. So gaben die NBA mit der eLeague, die Major League Soccer mit der eMLS und sogar die Formel 1, den Start eigener Formate bekannt. Und auch viele europäische Fußball-Ligen haben wie in Frankreich, Spanien oder Österreich bereits eigene virtuelle Fifa-Ableger, in denen der nationale eSports-Meister offiziell ermittelt wird.

Aus Deutschland sind bislang unter anderem der FC Schalke04, VFL Wolfsburg, RB Leipzig, der 1. FC Nürnberg, der VFL Bochum sowie Hertha BSC Berlin in Fifa aktiv.